23.03.22

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An Bitterstoffe gewöhnen

Wie gewöhnst Du Dich an Bitterstoffe?

Bitterstoffe sind von großem Vorteil für unsere Gesundheit. Sie fördern die Verdauung, stärken das Immunsystem und zügeln den Appetit auf Süßes. Außerdem können sie auch beim Abnehmen helfen. Nur leider mögen die Wenigsten die Geschmacksrichtung bitter.

Und das ist nicht verwunderlich! Denn evolutionsbedingt bedeuten Bitterstoffe häufig auch Giftstoffe. Pflanzen haben sich schon immer Bitterstoffe zu Nutze gemacht, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Deshalb ist bitter auch bei uns Menschen die unbeliebteste Geschmacksrichtung.

Wie so oft gilt auch hier: Die Dosis macht das Gift. Und je öfter wir dem bitteren Geschmack ausgesetzt sind, desto mehr gewöhnen wir uns an ihn. Dieser sogenannte „Mere-Exposure“-Effekt (Effekt des bloßen Kontakts) funktioniert nicht nur bei Kindern, sondern auch bei uns Erwachsenen. Das heißt je öfter wir ein Lebensmittel essen oder präsentiert bekommen, desto besser finden wir es.

Wir können uns an alles gewöhnen, auch wenn es manchmal mehrere Wochen dauert. Durchschnittlich müssen wir etwas 20-mal probieren, um es als normal und gut einzustufen. Das gilt auch für Bitterstoffe.

Bitterstoffe sind in der Regel sehr gesund und sollten unbedingt Einzug in den Speiseplan finden. Wie Du das schaffen kannst, erklären wir Dir in diesem Artikel!


Wo befinden sich versteckte Bitterstoffe?

Es gibt viele Lebensmittel, die reichlich Bitterstoffe enthalten. Bei manchen Lebensmitteln würde man es kaum vermuten. Oder hättest Du gedacht, dass Schokolade diese wertvollen Bitterstoffe enthält? Hier ist es jedoch so, dass erst dunkle Schokolade ab 70 % Kakao-Anteil gesundheitliche Vorteile hat. Wir empfehlen Dir, stückchenweise auf den Geschmack von der sogenannten Zartbitterschokolade zu kommen.

Auch der bei vielen Menschen tägliche Kaffee enthält wertvolle Bitterstoffe, die die Verdauung anregen. Auch hier ist es wichtig zu wissen, wie dieser Kaffee konsumiert wird. Als Latte Macchiato mit viel Milch entfaltet Kaffee nicht denselben Effekt, wie als schwarzer Espresso oder schwarzer Kaffee getrunken. Wie wäre es, eine Mahlzeit mit einem Espresso abzuschließen und so auch die Geschmacksknospen zu schließen? Du zügelst so einfach und effektiv die Lust auf einen Nachtisch und das Koffein im Espresso schenkt Dir dennoch einen kleinen Energie-Kick.


Welche Lebensmittel enthalten noch Bitterstoffe?

Neben den gängigen bitteren Salaten, wie Endivie, Rucola, Radicchio und Chicorée, enthalten auch andere Lebensmittel die gesundheitsfördernden Bitterstoffe. Dazu zählen Zitrusfrüchte, vor allem Grapefruits, Kohlgemüse und Kräuter.

Wir empfehlen täglich einen kleinen Beilagensalat mit bitterem und etwas milderem Blattsalat (wie z.B. Feldsalat) vor dem Mittagessen zu verzehren. Der Salat kann mit zuckerarmen Beeren, Orangenstücken, Weintrauben oder süßen Mandeln ergänzt werden. Das Dressing kann eine Mischung aus bitteren Komponenten, wie Olivenöl, Senf oder Leinöl, und süßen Komponenten, wie etwas Honig, Himbeermarmelade oder Ahornsirup sein.

Für die Gewöhnung an den bitteren Geschmack kann es am Anfang von Vorteil sein, die bitteren Zutaten mit süßen Bestandteilen zu ergänzen und das Bittere so etwas abzumildern.

Langfristig macht es aber Sinn den bitteren Geschmack auch richtig zu schmecken. Denn dieses Sinneserlebnis ist verantwortlich dafür, dass die Verdauungsorgane aktiviert werden und der Fettstoffwechsel angekurbelt wird. Die Zunge des Menschen reagiert besonders sensibel auf die Geschmacksrichtung bitter. Deshalb reichen hier schon täglich kleine Mengen, um zur Gewöhnung zu führen.

Zu jedem selbst gekochten Gericht oder auch zu Fertiggerichten lohnt es sich, fein gehackte Kräuter oder Rucola für ein Plus an Bitterstoffen hinzuzufügen. Auch ein Ingwer-Tee am Morgen kurbelt nicht nur den Stoffwechsel an, sondern versorgt den Körper mit den wertvollen Bitterstoffen.


Wie kannst Du den Actimeb Pro-Immune-Shake anwenden?

Auch unser Pro-Immune-Shake enthält Bitterstoffe, z.B. aus Kurkuma und Kakao. Unseren VerbraucherInnen empfehlen wir, den Shake mit etwas Natursüße ganz nach eigenem Geschmack anzupassen. Hier eignet sich zum Beispiel Honig oder Ahornsirup. Anders als raffinierte oder künstliche Süßungsmittel enthält diese natürliche Süße in der Regel mehr Vitalstoffe und sie wirkt sich nicht negativ auf das Darm-Mikrobiom aus.

Mehr zum Thema Bitterstoffe erfährst DU auch in unserem Artikel „Bitterstoffe im Mund sind für Magen und Darm gesund!“